Hoffnungsbarometer

Es kommt darauf an, das Hoffen zu lernen. (Ernst Bloch)

Hoffnungsbarometer 2013 Schweiz: 8. Übersicht über die verschiedenen Indices Schweiz 2013

Ein Kommentar


  • Beziehungs-Index am höchsten
  • Religions-Index am niedrigsten

 

Beziehungs-Index

  • Wert für die Schweiz 2013 liegt bei 4.080 (bei einer Skala 1-5)
  • Dabei ist die Haushaltsform der primäre Faktor
    • Mit 4.287 am höchsten ist der Wert bei Familien bzw. Paaren mit gemeinsamem Haushalt & höchstem Ausbildungsniveau & in der Deutschschweiz
    • Mit 3.707 am geringsten ist der Wert bei Singles, die Männer sind

Wie glücklich ist die Schweizer Bevölkerung mit ihren Beziehungen zu anderen Menschen?

Beziehungen, die Hoffnung stärken, basieren auf positive Erlebnisse mit Partnern, Familienangehörigen und Freunden, die von Offenheit, gegenseitiges Verständnis, Respekt, Vertrauen und Hilfsbereitschaft gekennzeichnet sind. In der Schweiz scheinen Frauen mit ihren sozialen Beziehungen etwas zufriedener zu sein als Männer. Des Weiteren zeigt sich, dass Menschen über 50 und Menschen mit einer höheren Ausbildung im Allgemeinen zufriedener mit ihren sozialen Beziehungen sind als jüngere und weniger gebildete Menschen.

Natur-Index

  • Wert für die Schweiz 2013 liegt bei 3.957 (bei einer Skala 1-5)
  • Dabei ist die Altersgruppe der primäre Faktor
    • Mit 4.425 am höchsten ist der Wert bei Senioren zwischen 50 – 79 & weiblich & in der Deutschschweiz
    • Mit 3.666 am geringsten bei Junioren im Alter zwischen 18 – 29 & weiblich % in der welschen Schweiz

Wie naturverbunden fühlen Sie sich?

Die Verbindung mit der Natur kann eine wichtige Rolle für die Erhaltung von Gesundheit und das persönliche Wohlbefinden spielen. Grundsätzlich zeigt die Schweizer Bevölkerung eine starke Naturverbundenheit. Allerdings nimmt die Naturverbundenheit erst mit dem Alter zu. Während Jugendliche und junge Erwachsene bis 29 sich unterdurchschnittlich mit der Natur verbunden fühlen, zeigen 50-Jährige eine überdurchschnittlich ausgeprägte Naturverbindung. Mit dem Ausbildungsgrad steigt auch tendenziell die Verbindung zur Natur. Frauen sind mehr in der Natur unterwegs als Männer. In der Deutschschweiz spielt die Natur eine wichtigere Rolle als in der Westschweiz.

Optimismus-Index

  • Wert für die Schweiz 2013 liegt bei 3.926 (bei einer Skala 1-5)
  • Dabei ist die Sprachregion der primäre Faktor
    • Mit 4.087 am höchsten ist der Wert in der Deutschschweiz & Nicht-Singles & Universitäts-/Hochschulniveau
    • Mit 3.550 am geringsten in der Westschweiz & bei Familien bzw. Singles bzw. Alleinerziehenden mit Kindern

Optimistische Grundstimmung der Zukunft gegenüber.

Optimismus
bezieht sich auf die grundsätzliche Haltung, dass gute und positive Dinge im Leben geschehen werden. Das Leben in einer Familie oder in einer festen Beziehung fördert eine grundsätzlich optimistische Grundstimmung der Zukunft gegenüber, unabhängig vom Alter. Frauen sind tendenziell etwas optimistischer als Männer. Eine höhere Ausbildung trägt zum Optimismus bei.

Hoffnungs-Index

  • Wert für die Schweiz 2013 liegt bei 3.867 (bei einer Skala 1-5)
  • Dabei ist die Altersgruppe der primäre Faktor
    • Mit 4.199 am höchsten ist der Wert bei weiblichen Seniorinnen zwischen 60-69,
    • Mit 3.589 am geringsten bei den Junioren zwischen 0-39 & Nicht-Singles & nur niedriges Ausbildungsniveau

Wie wichtig ist Hoffnung für die Bewältigung des eigenen Lebens? Überwiegen die Hoffnungen oder die Ängste?

Mit zunehmendem Alter werden das Gefühl der Hoffnung und die Bedeutung von Hoffnung wichtiger. Für jüngere Menschen (bis 40 jährig) scheint Hoffnung weniger von Bedeutung zu sein bzw. ist die Hoffnungskompetenz noch weniger ausgeprägt. Für Frauen spielt Hoffnung eine wichtigere Rolle als für Männer. Je höher die Ausbildung desto stärker ist die Hoffnungskompetenz. Diese Personengruppen fühlen sich eher hoffnungsvoll in ihrem Leben und können auch in schwierigen Zeiten hoffnungsvoll bleiben.

Lebenssinn-Index

  • Wert für die Schweiz 2013 liegt bei 3.789 (bei einer Skala 1-5)
  • Dabei ist die Haushaltsform der primäre Faktor
    • Mit 4.101 am höchsten bei Familien bzw. Alleinerziehenden mit Kind & älter > 40 Jahre & in der Deutschschweiz
    • Mit 3.133 am geringsten bei Singles & männlich & im Alter zwischen 30-39

Wie sinnvoll erleben Sie Ihr eigenes Leben?

Das Empfinden des eigenen Lebens als sinnvoll gründet vor allem in der Wahrnehmung einer erfüllenden Aufgabe und/oder der Möglichkeit, anderen Menschen helfen zu können. So zeigt sich innerhalb der Schweizer Bevölkerung, dass Personen mit Kindern, vor allem Frauen, ein stärkeres Gefühl von Sinnhaftigkeit erleben. Alleinstehende Männer zwischen 30 und 39 weisen die niedrigsten Sinn-Werte aus. Eine höhere Ausbildung trägt positiv zum Erleben von Sinnhaftigkeit im Leben bei.

Hope Scale Snyder für 2013 CH 2013

  • Wert für die Schweiz 2013 liegt bei 3.729 (bei einer Skala 1-5)
  • Dabei ist das Ausbildungsniveau der primäre Faktor
    • Mit 3.944 am höchsten ist der Wert bei höchstem Ausbildungsniveau & Familien bzw. Paaren mit gemeinsamem Haushalt & im Alter von 40 -70
    • Mit 3.422 am geringsten ist der Wert bei Personen, die nur den obligatorischen Schulabschluss haben

Persönliche Fähigkeit, Kompetenz und Engagement, um persönliche Ziele zu erreichen.

Wir fragten die Schweizer Bevölkerung bezüglich ihrer persönlichen Fähigkeit und ihr Engagement bzw. ihre Ausdauer, eigene Ziele zu verfolgen und zu erreichen. Hier zeigte sich, dass je höher das Ausbildungsniveau desto stärker auch das Engagement und die Ausdauer sind. Interessanterweise ist nebst dem Ausbildungsniveau, bei Menschen, die Familie mit Kindern haben oder mit eine/m Partner/in zusammenleben, dieses Engagement besonders ausgeprägt.

Lebenszufriedenheits-Index

  • Wert für die Schweiz 2013 liegt bei 3.789 (bei einer Skala 1-5)
  • Dabei ist die Haushaltsform der primäre Faktor
    • Mit 3.983 am höchsten bei Familien bzw. Paaren mit gemeinsamem Haushalt & hohem Ausbildungsniveau & in der Deutschschweiz
    • Mit 2.914 am geringsten bei Singles bzw. Alleinerziehenden mit Kind & in der welschen Schweiz % im Alter zwischen 40 – 59

Wie zufrieden sind Sie mit Ihrem Leben?

Lebenszufriedenheit
gründet auf Aspekten wie persönlichem Wohlbefinden, wahrgenommener Lebensqualität sowie einem allgemeinen Glücksgefühl. Eine Ursache für Lebenszufriedenheit ist die Erfüllung begehrter Lebensziele. Zur allgemeinen Lebenszufriedenheit tragen vor allem familiäre Beziehungen und/oder Partnerschaften bei. Ältere Menschen berichten über eine stärkere Lebenszufriedenheit als jüngere Personen. Höhere Ausbildung schlägt sich positive auf die Lebenszufriedenheit nieder. In der Deutschschweiz ist die Lebenszufriedenheit ausgeprägter als in der Westschweiz.

Emotions-Index

  • Wert für die Schweiz 2013 liegt bei 3.661 (bei einer Skala 1-5)
  • Dabei ist die Altersklasse der primäre Faktor
    • Mit 3.802 am höchsten in den Altersklassen 50-59 bzw. 70-79 & Familien bzw. Paaren mit gemeinsamem Haushalt
    • Mit 3.462 am geringsten bei Junioren zwischen 18-39 & Single

Wie stark erleben Sie positive Gefühle in Ihrem Leben?

Positive Gefühle sind angenehme Eindrücke, die im Zusammenhang mit dem Erleben schöner Situationen entstehen. In der Schweiz zeigen ältere Menschen im Durchschnitt positivere Gefühle als jüngere Personen. In der Deutschschweiz sind positive Gefühle ausgeprägter als in der Westschweiz und Menschen mit einer höheren Ausbildung sowie Menschen die in einer Partnerschaft oder Familie leben, empfinden im Allgemeinen häufiger positive Gefühle und seltener Gefühle wie Traurigkeit, Verzweiflung oder Sorge.

Religions-Index

  • Wert für die Schweiz 2013 liegt bei 2.593 (bei einer Skala 1-5)
  • Dabei ist die Altersklasse der primäre Faktor
    • Mit 3.706 am höchsten in der Altersklasse 40-49 & Familien mit Kindern & weiblich
    • Mit 1.815 am geringsten bei den Junioren 0-29 & Welsche Schweiz

Wie wichtig ist Religion/Spiritualität in Ihrem Leben?

Eine positive Spiritualität/Religiosität kann Menschen bei der Bewältigung von Schicksalsschlägen und Problemen unterstützen. In der Schweiz scheint Religion/Spiritualität im Allgemeinen keine grosse Rolle in diesem Zusammenhang zu spielen. Je höher das Alter, desto ausgeprägter ist die Bedeutung von Religion/Spiritualität für die Menschen. Für Frauen, insb. bei Familien mit Kindern, ist die Religiosität/Spiritualität grundsätzlich wichtiger als für Männer.

 

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