Hoffnungsbarometer

Es kommt darauf an, das Hoffen zu lernen. (Ernst Bloch)


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Wer seinen Lebenssinn gefunden hat, hat grössere Hoffnung – D 2014

Ein steigender Index zu den Fragen des Lebenssinnes korreliert mit den Indices zu Hoffnung, Resilienz und Optimismus. Ein fallender Index korreliert mit einem grösseren Pessimismus.

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Hoffnung braucht Partnerschaft – und das in einer wachsenden Single Gesellschaft – D 2014

Bei allen Indices im Zusammenhang mit „Hoffnung“ haben Personen in verbindlichen Partnerschaften (ob verheiratet oder nicht) höhere Werte als Singles oder Geschiedene.

Insbesondere:

(Bei „verwitwet“ haben wir eine zu geringe Beteiligung, um eine Aussage machen zu können. Jugendliche, die noch bei den Eltern wohnen, haben wir aufgrund ihrer Sondersituation hier nicht ausgewertet.)

(Bei „verwitwet“ haben wir eine zu geringe Beteiligung, um eine Aussage machen zu können.)


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Was tun Sie selbst, damit sich Ihre Hoffnungen erfüllen? D 2014

In guter Tradition von Bildungsbürgertum und Humanismus werden die eigenen Hoffnungen reflektiert und analysiert – aber zur Verantwortungsübernahme und persönlichem Engagement gibt es einen signifikanten Unterschied.

Zwischen dem selbst über die eigenen Hoffnungen nachdenken und dem Teilen dieser Hoffnungen im sozialen Umfeld mit Freunden, Familie, Ehe/Lebenspartner steht ein grosser Schritt.

Und auch zum gezielten Lesen und Recherchieren oder zur entsprechenden Arbeitsstelle oder zum gezielten Sparen zum Thema der Hoffnung besteht ein grosser Unterschied (Dieser ist in der CH deutlich kleiner als in D.) Ob dies vielleicht alles nur „Träume“ und „Wünsche“ sind, denen man nachhängt, ohne sich selbst hoffnungsvoll darin zu engagieren?

Die religiösen Verhaltensformen rangieren weit hinten.

0 = nicht wichtig ; 1 = teils teils ; 2 = sehr wichtig

0 = nicht wichtig ; 1 = teils teils ; 2 = sehr wichtig


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Von wem wünschen Sie, dass er in schwierigen Zeiten mehr Hoffnung vermittelt? D 2014

Die wichtigsten „Hoffnungsträger“ stammen alle aus dem nahen sozialen und familiären Umfeld. Dabei ist auch die eigene Person (d.h. Eigenverantwortung, Selbstvertrauen) wichtig.

Die „vielen Helden des Alltags ohne grosse Namen“ rangieren deutlich vor den „Profis“.

Die „Politiker“ rangieren deutlich vor den „Experten“, „Bankern“ und „Unternehmern/Managern“. Dies ist eigentlich im Widerspruch dazu, dass die Erwartungshaltung für „Wirtschaft“ deutlich höher als für „Politik“.

Die Pfarrer belegen den letzten Platz – ob wohl die Kirche im Dreieck „Glaube – Liebe – Hoffnung“ zu viel in die Debatte um den „richtigen Glauben“ investiert und gar nicht die Rolle der Hoffnungs-Verbreitung übernimmt? „Gott-sei-Dank“ rangiert „Gott“ selbst doch noch einige Ränge vor seinem Bodenpersonal.

0 = nicht wichtig ; 1 = teils teils ; 2 = sehr wichtig

Offensichtlich ist diese Betonung des Ehe/Lebenspartners abhängig von der effektiven Beziehungssituation. Bei Singles / Geschiedenen ist die relative Bedeutung des Selbstvertrauens und der Freunde entsprechend wichtiger.

Ebenso wird der Ehe/Lebenspartner von Frauen stärker gewichtet als von Männern.

0 = nicht wichtig ; 1 = teils teils ; 2 = sehr wichtig


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Welches sind Ihre grossen persönlichen Hoffnungen für 2014? D 2014

Neben der Hoffnung auf persönliche Gesundheit belegen die Aspekte des unmittelbaren sozialen (familiären) Zusammenlebens auf den Spitzenplätzen.

Bei den „arbeitsspezifischen“ Hoffnungen steht „Sinnvolle Aufgabe“ (knapp) vor „sicherem Arbeitsplatz“ und deutlich vor „Erfolg am Arbeitsplatz“.

Wir feiern aktuell Advent und Weihnachtszeit – aber niemand erhofft sich mehr religiöse Erfahrungen.

0 = nicht wichtig ; 1 = teils teils ; 2 = sehr wichtig

Dabei sind die beiden Hoffnungen „Glückliche Partnerschaft“ und „Persönliche Gesundheit“ für die Personen, die effektiv in einer Partnerschaft leben, praktisch gleichbedeutend. Für Singles liegt die „Glückliche Partnerschaft“ auf Rang 4 und auch für Geschiedene immer noch auf Rang 6 der 17 Auswahlmöglichkeiten.

 


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Erwartungshaltung für das kommende Jahr – Deutschland 2014

Die Erwartungshaltung für das „Privatleben“ ist am höchsten (höher als für Wirtschaft, Politik, Soziales, Umwelt). Dies ist typisch, da hier auch die Einflussmöglichkeit am grössten ist.

Die Erwartungshaltung für „Wirtschaft“ ist deutlich höher als für „Politik“. „Soziales“ und „Umwelt“ sind ähnlich niedrig wie „Politik“.

Im Vergleich zwischen Deutschland (D) und Tschechien (CZ) sind die Erwartungshalten „Wirtschaft“ und „Politik“ umgekehrt.

Die Zuversicht für soziale Themen ist in Deutschland (D) deutlich niedriger als in der Schweiz (CH) oder in Tschechien (CZ).

1 = sehr pessimistisch; 2 = eher pessimistisch; 3 = ausgewogen; 4 = eher optimistisch; 5 = sehr optimistisch